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CDU Kreisvorstand will wohnortnahe Bildungsangebote erhalten
Schule und Bildung im Vogelsbergkreis - Hauptthemenfelder bei der CDU Kreisvorstandssitzung im „Lauterbacher Hof“ in Lauterbach
Einen sehr großen Raum nahm die intensive Diskussion mit drei Themengebieten zur Entwicklung der Schul- und Weiterbildungslandschaft im Vogelsbergkreis kürzlich bei der Kreisvorstandssitzung in Lauterbach ein. ACDL-Vorsitzender Stephan Paule berichtete über die Prognosen des Statistischen Landesamtes, wonach die Schülerzahlen im Vogelsbergkreis bis zum Jahr 2025 um rund 30 % zurückgehen werden. Kleine Schulstandorte, z. B. einzügige Grundschulen, könnten durch diese demographische Entwicklung in ihrem Bestand gefährdet sein. Der Kreisvorstand war sich einig, einer solchen Entwicklung mit allen politischen Mitteln entgegen zu wirken. Die CDU Vogelsbergkreis werde sich im Sinne von Kindern und Eltern für den Erhalt eines wohnortnahen Bildungsangebotes einsetzen. Schulschließungen, wie in einigen nordhessischen Landkreisen bereits angedacht, werde es mit der CDU im Vogelsbergkreis nicht geben.
Kreisvorsitzender Ulrich Künz begrüßte ausdrücklich die geplanten Maßnahmen des Landes zur Förderung der frühkindlichen Bildung an der Schnittstelle zwischen Kindergarten und Grundschule. Viele Kommunen des Vogelsbergkreises hätten bereits beim Kultusministerium Interesse zur Teilnahme,wie die Stadt Kirtorf, an diesen Projekten bekundet. Das CDU-geführte Romrod habe mit Kindergarten und Grundschule sogar bereits am Modellprojekt „Bildungs- und Erziehungsplan“ der Landesregierung teilgenommen. Der Kreisvorstand werde sich dafür einsetzen, dass besonders viele Vogelsberger Kommunen bei der Umsetzung neuer Projekte berücksichtigt werden.
Der Kreisvorstand bekräftigte sein „Ja“ zum Verbleib der Staatlichen Technikerschule in der Trägerschaft des Landes Hessen. Eine Übernahme der Trägerschaft durch den Vogelsbergkreis oder gar eine Verschmelzung mit der Max-Eyth-Schule Alsfeld sei dem eigenständigen und überregionalen Profil der Technikerschule nicht angemessen. Vielmehr gehe es darum, die große Kompetenz und Bedeutung, die die Technikerschule für die Bauwirtschaft regional und überregional habe, für ein Berufliches Kompetenzzentrum für lebenslanges Lernen und Weiterbildung im Vogelsbergkreis als eigenständige Säule nutzbar zu machen.
Beunruhigt zeigten sich die Vertreter des Kreisvorstandes über die undurchsichtige Entwicklung im Bereich der beruflichen Schulen des Vogelsbergkreises. Als Schulträger seien der Vogelsbergkreis und somit der Kreistag dasjenige Organ, das über Organisationsentscheidungen an den beruflichen Schulen entscheidet.
Kreisvorsitzender Künz betonte, dass bei der Weiterentwicklung beruflicher Bildungsangebote die Interessen der ausbildenden Betriebe stärker berücksichtigt werden müssen. „Es geht nicht darum, Entscheidungen bürokratisch in irgendwelchen Steuergruppen in Hinterzimmern auszuklüngeln, vielmehr muss das Interesse der Menschen und der Wirtschaft in unserer Region stärker in den Mittelpunkt genommen werden“, so Künz.
Die CDU Vogelsberg werde daher eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, die als Ansprechpartner für alle Betroffenen einen eigenen Vorschlag zur Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes im Bereich berufliche Schulen entwickeln werde.
04.05.2009CDU Newsticker
Termine
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Fre, 25. Mai 2012 19:30
"Hessen mit Energie gestalten" - Infoveranstaltung mit Staatsministerin Lucia Puttrich und Peter Stephan -
Die, 29. Mai 2012 19:30
Infoveranstaltung "Windkraftanlagen im Vogelsbergkreis"

