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CDU will Schulentwicklung im Vogelsbergkreis vorantreiben und politische Berücksichtigung auf Landesebene verbessern

Zwei Leitanträge stehen im Zentrum der inhaltlichen Arbeit des am 28.03.2008 anstehenden Kreisparteitages der CDU Vogelsberg.

Die inhaltliche Arbeit für die Menschen im Vogelsbergkreis müsse in Zukunft noch deutlicher in den Vordergrund der politischen Arbeit der CDU Vogelsberg rücken. Dies teilt CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Künz in einer Presseerklärung mit. Daher habe der Kreisvorstand beschlossen dem Kreisparteitag am 28. März zwei Leitanträge zu den Themen Schulentwicklung und politische Vertretung des Vogelsbergkreises in Wiesbaden zur Beschlussfassung vorzulegen.

Der vom Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlich-Demokratischer Lehrer (ACDL), Stephan Paule, formulierte Antrag zur Schulentwicklung stelle Erhalt und Stärkung vielfältiger Bildungsangebote im ländlichen Raum in den Mittelpunkt. Die Lebensqualität der hier lebenden Menschen sowie die Ausbildungsqualität für heimische Unternehmen müssten klar im Mittelpunkt des politischen Interesses stehen. Bestrebungen zur Auflösung und Umwandlung bestehender Bildungsangebote, besonders Ideen zur Einführung einer -wie auch immer gearteten- Einheitsschule werde man im Vogelsbergkreis eine klare Absage erteilen. Zukunftsweisende Investitionen, darunter auch besonders die bauliche Zusammenführung des Lauterbacher Gymnasiums müssten von den Kreisgremien schnell verabschiedet und zügig umgesetzt werden.

Michael Ruhl, Vorsitzender der Jungen Union Vogelsberg, formulierte den Antrag zur besseren politischen Berücksichtigung des Vogelsbergkreises innerhalb des Landes. Der hessische Landesverband der CDU wird aufgefordert bei künftigen Landtagswahlen jeden Kreisverband auf den oberen Listenplätzen zunächst einmal zu berücksichtigen. Das bisherige Prinzip der Listenerstellung habe dazu geführt, dass, nach dem Verlust des Direktmandats des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel, der Vogelsbergkreis nur noch mit einem Abgeordneten im hessischen Landtag vertreten sei. Für die Vertretung der Interessen unseres strukturschwachen Kreises komme dies einer Katastrophe gleich. Gleichzeitig verringere sich damit auch die Zahl der direkten politischen Ansprechpartner für die Bürger und Interessengruppen des Kreises. Der Antrag wird von allen Unterorganisationen der CDU Vogelsberg unterstützt.

Pressemitteilung

14.03.2008