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Klares Signal durch den Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtag

Schul- und Familienprobleme werden noch intensiverer in den Focus genommen

Als Schritt in die richtige Richtung und als klares Signal für die Weiterentwicklung der Schulen –auch im Vogelsbergkreis– wertet CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Künz die jüngst im Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags (KPA) gefassten Beschlüsse zur Verbesserung der Schulen in Hessen.

In den Beschlüssen, die der KPA mit den gemeinsamen Stimmen von CDU, FDP und Bündnis90/ Die Grünen –gegen die Stimmen von SPD und DIE LINKE– beschlossen hat, geht es vornehmlich um die Verbesserung der Betreuung und der Lernsituation an Hessens Schulen. So soll es an allen Schulen in Hessen bis 2015 –über den Kernunterricht hinaus– Betreuungsangebote geben, die Schülerinnen und Schüler freiwillig wahrnehmen können. Der Ausbau von Ganztagsschulen soll in Hessen überall dort gefördert werden, wo dies von Eltern und Schulgemeinde gewünscht wird. Zusätzlich soll die Betreuung von Schülern durch Schulsozialarbeiter, Sozialpädagogen und Schulpsychologen an besonders belasteten Schulorten und in besonders belasteten Schulformen ausgebaut werden. Gleichzeitig habe der KPA auch eine Reduzierung der Klassengrößen in besonders belasteten Schulen beschlossen.

Ziel dieses Maßnahmenkatalogs sei es die seit langem beklagten Problemfelder an hessischen Schulen stärker ins Blickfeld zu nehmen als dies bisher geschehen sei. So habe die vergangene Landtagswahl gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die Schulgemeinden die Schulpolitik der CDU als belastend und „an den eigentlichen Problemen vorbei“ wahrgenommen hätten. „Das klare Signal musste daher sein: Wir haben verstanden und werden dies in Zukunft besser machen,“ so Künz weiter.

Künz betonte, dass auch im Vogelsberg die Belastungen an Schulen zugenommen hätten und auch hier auf dem Land Erziehungsprobleme mehr und mehr den schulischen Alltag dominieren. Hier helfe es nicht „den Kopf in den Sand zu stecken“. In immer mehr Familien werde es –gerade im strukturschwachen Vogelsbergkreis– zur wirtschaftlichen Notwendigkeit, dass beide Elternteile arbeiten. „Es ist selbstverständlich, dass wir die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, nicht ignorieren, sondern Lösungsvorschläge anbieten, die von den Familien vor Ort auch angenommen werden. Dazu gehören sicherlich auch Betreuungsangebote und Ganztagsschulen,“ unterstrich Künz. Daher sei es wichtig, dass die vom KPA beschlossenen Förderprogramme auch beim Vogelsbergkreis als Schulträger ankämen. Hierfür werde sich die CDU-geführte Kreiskoalition nun mit aller Kraft einsetzen.

Besonders lobte der CDU-Kreisvorsitzende die pragmatische und an Sachthemen orientierte Zusammenarbeit im KPA des Landtags. Jeder wisse, so Künz, dass die Grünen und wir nicht immer einer Meinung sind. Dies gelte für den Vogelsbergkreis ebenso wie für das Land Hessen. Trotzdem trage man die Beschlüsse im KPA gemeinsam, weil man besonders im Bereich der Schulen gute und notwendige Sachpolitik, die die Bedürfnisse der Menschen ernst nehme, vor parteipolitische Interessen stellen müsse. „Auch hier haben wir dazugelernt,“ unterstrich Künz.

Pressemitteilung

01.08.2008