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Michael Brand MdB und Helge Braun ...

... einstimmig als Kandidaten für den Bundestag vorgeschlagen

Michael Brand und Dr. Helge Braun wurden von der Vogelsberger CDU einstimmig für den Bundestag nominiert.Von links: Kurt Wiegel, Dr. Hans Heuser, Michael Brand, Dr. Helge Braun und Ulrich Künz

Einstimmig nominierte die CDU Vogelsberg den bisherigen Wahlkreisabgeordneten Michael Brand für den Wahlkreis Fulda/Lauterbach, der 2005 das Direktmandat für den Deutschen Bundestag errungen hatte.
Diese Mitteilung machte CDU-Kreisvorsitzender Ulrich Künz im Anschluss an die jüngste Kreisvorstandssitzung der Vogelsberger CDU in Schlitz.
 
Der CDU-Wahlkreisabgeordnete Michael Brand aus dem Wahlkreis Fulda/Lauterbach nannte Schwerpunkte seiner Arbeit, die für das Profil der CDU in der Großen Koalition und auch für den Vogelsbergkreis bedeutsam seien.
Beim Thema Pendlerpauschale macht sich Brand für deren Wiedereinführung ab dem 1. km stark, um „die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten auch in Zeiten knapper Kassen zu stärken“. Gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im ländlichen Raum sei dieser Schritt angesichts steigender Energiepreise notwendig.

Als einen „klaren Erfolg der Union zur Stärkung der kommunalen Arbeitsvermittlung in den Optionskommunen“ bezeichnete Brand „als eine der wichtigsten Beschlüsse für die Menschen und die Kommunen im Vogelsberg“. Nun komme es darauf an, weitere Tricks zur Aushebelung dieses wichtigen Pfeilers bei der Gesetzgebung zu verhindern“, mahnte Brand und nannte als weitere „Schikane für direkte Arbeitsvermittlung vor Ort“ das von SPD-Arbeitsminister  Scholz vorgesehene Verbot der Vergabe von Aufträgen vor Ort durch den Zwang europaweiter Ausschreibung von Leistungen, die bislang in enger Abstimmung mit kommunalen Trägern vor Ort „prima erledigt werden und bei der Qualifizierung von Arbeitslosen erfolgreich sind“.

Brand betone, dass die CDU auch „bei Grundsatzfragen klar bleiben“ werde und verwies in diesem Zusammenhang auf die „sehr engagierte Debatte zum Thema des Schutzes von ungeborenem Leben bei der Stammzellenforschung, die von der CDU hier in Osthessen ausgegangen ist und bis zum CDU-Bundesparteitag und bis hinein in den Deutschen Bundestag getragen wurde.“ Brand betonte: „Wir stehen klar und eindeutig auf der Seite des Lebens und einer verantwortungsvollen Forschung, die nicht alles tut, was sie theoretisch könnte und die statt dessen die Würde aller Menschen im Blick behält“. Der Einsatz für den Schutz des menschlichen Lebens umfasse „den Anfang wie auch das Ende des Lebens.“

Ebenso hat der CDU-Kreisvorstand einstimmig für den Wahlkreis 174 (Gießen-Alsfeld) Dr. Helge Braun, nominiert. Braun hatte bereits 2002-2005 dem Deutschen Bundestag angehört und ist auch Bezirksvorsitzender der CDU Mittelhessen.

Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl wies Braun darauf hin, dass die Frage gesellschaftlicher Gerechtigkeit die politische Auseinandersetzung im Bundestagswahlkampf bestimmen werde. Zu viele Menschen hätten den Eindruck, dass die Leistung sich nicht mehr lohne. Gerade die steigenden Energiepreise würden die finanziellen Spielräume vieler Bürger aufzehren, so Braun. Auch der Stellenabbau bei großen Konzernen trotz hoher Gewinne sei ein Problem, auf das die Wähler eine Antwort verlangten. Der heimische Mittelstand dagegen sei bei Ausbildung und Beschäftigung vorbildlich, so Braun weiter.

CDU-Kreisvorsitzender Künz kündigte abschließend an, dass die Nominierungsparteitage für den Wahlkreis Fulda/Lauterbach am 13. November 2008 und für den Wahlkreis Gießen/Alsfeld am 14. November 2008 stattfinden werden.

Pressemitteilung

08.09.2008