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"Sportland Hessen" ist ein Super-Programm
Neuer Hessischer CDU-Generalsekretär Peter Beuth informiert sich vor Ort über verschiedene Maßnahmen im Rahmen des Sonder-Investitionsprogramms "Sportland Hessen" in Ober-Gleen.
Es war der erste Besuch des erst im März neu gewählten Generalsekretärs der CDU Hessen, dem Landtagsabgeordnete Peter Beuth (41) im Vogelsbergkreis.
Im Beisein des CDU-Kreisvorsitzenden, Kirtorfs Bürgermeister Ulrich Künz, örtlicher Repräsentanten sowie des CDU-Kreisvorstands, informierte er sich durch einen Vorort-Termin in Ober-Gleen über die Maßnahmen im Rahmen des Sonder-Investitionsprogramms "Sportland Hessen" zur Sportstättensanierung, -modernisierung und -erweiterung. Wie Ulrich Künz mitteilte, seien für die Stadt Kirtorf seit November 2007 insgesamt fünf Anträge auf Gewährung einer Landeszuwendung aus diesem Sonder-Investitionsprogramm bewilligt worden, die letzten drei im Frühjahr diesen Jahres: für die Dachsanierung des Sportlerheims in Ober-Gleen 7000 Euro, für die Erneuerung des Rasensportplatzes in Ober-Gleen 35 000 Euro, für die Erweiterung der Gleentalhalle in Kirtorf 50 000 Euro, für die Erneuerung des Sportfeldes, der Barriere und der Ballfanganlage im Stadtteil Wahlen 20 000 Euro und für die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Vereinsheim in Kirtorf 50 000 Euro.
Bürgermeister Künz stellte fest, seine Stadt sei die Gemeinde im Vogelsbergkreis, die die meisten Maßnahmen im Rahmen dieses Programms mit ihren Vereinen abgewickelt habe: "Das geht in die Hunderttausende". „Mit diesem Super-Programm ist es gelungen, die gute Vereinsarbeit vor Ort gebührend zu unterstützen“. Ohne Sponsoren viele Vereine auf Grund ihrer strukturellen Situation oft nicht in der Lage notwendige Veränderungen finanziell alleine zu schultern. Hier muss geholfen werden, denn wir alle wissen, dass Vereinsarbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar sind.
„Hier ist der Staat schon ein bisschen gefordert". Öffentliche Förderung sei notwendig, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Mit diesem Hintergrund hat das Land Hessen daher "erstmals in der Geschichte" ein solch großes Förderprogramm aufgelegt. Mit "Sportland Hessen" habe die Landesregierung im vergangenen Jahr einen Schwerpunkt auf dem Sektor vereinspolitischer Aktivitäten gesetzt. Das Landesprogramm finanziere 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Stadt habe in der Regel 20 Prozent gegeben, der Vogelsbergkreis zehn Prozent. Unter Berücksichtigung der Zuschüsse des Landessportbundes verbliebe also den Vereinen eine Eigenbeteiligung von höchstens zehn Prozent bei der Finanzierung entsprechender Maßnahmen.
Peter Beuth erklärte, er kenne Ulrich Künz auch aus anderen Gremien wie dem Landkreistag. Er sei nämlich nebenher auch noch Vorsitzender des Kreistags des Rheingau-Taunus-Kreises: "So sitzen wir schon öfters nebeneinander und man kennt sich gut".
Bei der Landesförderung für den Sport in Hessen bezifferte der CDU-Generalsekretär eine eindrucksvolle Summe: "knapp 40 Millionen Euro". 19 Millionen seien in der Vergangenheit für die Sportorganisation, den Landessportbund, geflossen. In diesem Haushalt sei eine Erhöhung um eine Million Euro vorgesehen, weil in den vergangenen Jahren so viele Aufgaben hinzugekommen seien. Beispielhaft hierfür nannte Beuth die Fragen Integration und Gesundheitsprävention. Dies alles seien Themen, die der Sport sich auf die Fahnen geschrieben habe: "Deswegen werden wir da ein bisschen tiefer in die Tasche greifen."
Hinzu kämen noch "unglaublich viele Investitionen", die landauf, landab in Sporteinrichtungen getätigt würden. Das Programm "Sportland Hessen" sei daher einmalig in der Bundesrepublik. Auch in diesem Jahr würden wieder entsprechende Mittel fließen. Daher sei es schön, jetzt vor Ort einmal zu sehen, "was mit dem Geld passiert". Als positiv bewertete Beuth die Tatsache, dass für die Sportförderung im Landtag parteiübergreifend ein großer Konsens herrsche. Dies spiegelt sich auch sehr deutlich in der Landtagsfußballmannschaft, in der "alle Farben“ miteinander spielen, wieder. Hier gibt es keine Berührungsbarrieren, denn alle Verantwortlichen sind sich über die Vorbildfunktion im Klaren und vermitteln dadurch, Sport ist bunt und vielfältig. Helmut Peter, Vorsitzender des SV Ober-Gleen, erläuterte, Ober-Gleen bilde eine Spielgemeinschaft mit Kirtorf - von den Bambini (F) bis über alle Stufen hin zu den Senioren. Die erste Mannschaft spiele in der Bezirksliga, die zweite in der B-Klasse. Auf den erneuerten Sportplatz in Ober-Gleen Bezug nehmend sagte Peter, dieser werde als Trainingsgelände genutzt und dann vor allen Dingen von den Jugendmannschaften. In Ober-Gleen sei eine komplette Dränage bis in eine Tiefe von 60 cm vorgenommen worden, dann eine Auffüllung mit Sand erfolgt und außerdem sei der Rasen nach Aufbringen von Mutterboden vollständig erneuert worden. Mit den Erneuerungsarbeiten begonnen worden sei im Oktober 2008. Doch jetzt werde die Anlage sich selbst überlassen. Mit der Aufnahme des Spielbetriebs nach Installation der Tore und der Barrieren sei im Mai 2010 zu rechnen.
Auf der nachfolgenden Kreisvorstandssitzung im Gasthaus „Zum Stern“, ebenfalls in Ober-Gleen, stellte sich der neue General zunächst dem gesamten Kreisvorstand vor. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel und dem Bundestagskandidaten Dr. Helge Braun (WK Gießen/Alsfeld) wurde lange und ausgiebig über die bevorstehende Bundestagswahl diskutiert. Aber auch die allgemeine Weiterorganisation der Partei im Vogelsbergkreis und Hessenweit stand auf der Tagesordnung. Beuth brachte ganz klar zum Ausdruck, dass der ständige Austausch und die gegenseitige Unterstützung für eine fruchtbare Arbeit unumgänglich ist.
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Fre, 25. Mai 2012 19:30
"Hessen mit Energie gestalten" - Infoveranstaltung mit Staatsministerin Lucia Puttrich und Peter Stephan -
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