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05.03.2021, 10:58 Uhr
Gelungener Gedankenaustausch der CDU-Vogelsberg mit demHessischen Kultusminister Alexander Lorz
VOGELSBERGKREIS. Rund 15 Schulleiterinnenund Schulleiter aus dem gesamten Vogelsbergkreis nahmen aneinem Gedankenaustausch per Videokonferenz teil, zu dem dieVogelsberger CDU eingeladen hatte. Referent bei denChristdemokraten war der Hessische Kultusminister Prof. Dr.Ralph Alexander Lorz. Im Mittelpunkt standen naturgemäß dieFragen Rund um Schule in Zeiten der Corona-Pandemie. DieRunde wurde vom CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Jens Mischak(Lauterbach) und von Stephan Paule, dem Vorsitzenden derCDU-Kreistagsfraktion und Bürgermeister der Stadt Alsfeld,moderiert.
Offener Austausch bei derVideokonferenz mit Kultusminister Prof. Dr. RalphAlexander Lorz, den Vogelsberger Schulleitungen und derKommunalpolitik.
Kultusminister Lorz ging in seinemEingangsstatement auf die große Herausforderung ein, die dieCOVID-19-Pandemie für das Schulwesen bedeute. Neben denFragen nach Hygiene und Gesundheitsschutz und dererforderlichen Betreuung jüngerer Schülerinnen und Schülerstehe natürlich die Frage, wie Lernerfolge trotz Distanz- oder Wechselunterricht so gut wie möglich stattfindenkönnten. Während der Unterrichtsbetrieb bis zum Sommer,trotz möglicher Erleichterungen, bis zu den Sommerferiensicher noch nicht mit dem Regelbetrieb vor Coronavergleichbar sein werde, bleibe die Hoffnung, zum neuenSchuljahr nach den Sommerferien 2021 „in einigermaßennormales Fahrwasser“ zu kommen. Während das Schuljahr2020/21 noch im Zeihen der Krise stehe, werde das Schuljahr2021/22 das „Kompensationsjahr“ werden. Dies sei sicherlichnicht mit geringeren Anforderungen an Schüler Familien undLehrkräfte verbunden als die Bewältigung des Krisenjahres. Seitens der Schulleiter wurden zahlreicheFragen hinsichtlich Organisation, technische Ausstattung undWeiterentwicklung der Digitalisierung gestellt und von Lorzbeantwortet. Mit Blick auf die beiden beruflichen Schulen imKreis betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Paule, dassdie Verortung beruflicher Fachklassen, vor allem auch imländlichen Raum mit seiner mittelständisch und handwerklichgeprägten Wirtschaft, Vorrang haben müsse. KultusministerLorz unterstrich dies ebenfalls und konnte auch für denBereich der Grundschulen vermelden, dass eine für kleineGrundschulen bestandsgefährdende Heraufsetzung desKlassenteilers und der Mindestklassengröße nicht zu erwartensei. Kurz erwähnt und von den Teilnehmernpositiv aufgenommen wurde die Entscheidung desKultusministeriums, eine von zwei Standorten der HessischenLehrkräfteakademie ab 2024 in den Vogelsbergkreis (Alsfeld)zu verlegen. Der CDU-Kreistagsabgeordnete Jens Heddrich(Grebenau), Beauftragter der CDU-Kreistagsfraktion fürDigitale Bildung, tauschte sich zudem mit Lorz über dieZiele der in Entstehung begriffenenDigitalisierungsabteilung im Kultusministerium aus. Diesewird aufgrund eines Änderungsantrages der CDU-geführtenKoalition im Hessischen Landtag zum Landeshaushalt 2021 neueingerichtet und war auch vom VogelsbergerLandtagsabgeordneten Michael Ruhl (Herbstein) als Mitglieddes Haushaltsausschusses eng begleitet worden. Schulleiter und Kommunalpolitiker danktenLorz für den offenen Austausch. Kreisvorsitzender Mischaksprach abschließend schon eine Anschlusseinladung an denKultusminister für die Zeit nach Corona aus.